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Sehr geehrte Damen und Herren!

 

Der heutige Finaltag war nicht nur ob der Hitze ein schweißtreibender. Die beiden Finalisten, Oscar Sabate-Bretos (ESP,3) und Michal Konecny (CZE,2) trugen mit einem ausgeglichenen Match das übrige zu einem "heißen" Tennistag bei.

Vor sensationell gefüllten Rängen führte der Tscheche im ersten Set mit 5:3, verlor diesen aber noch mit 5:7. Der zweite Durchgang ging ohne Break bis zum 4 beide, ehe Konecny den Aufschlag des Spaniers durchbrach und sicher ausservierte. Im dritten Satz wurde das Match hochklassig. Die Nervosität der beiden Finalisten legte sich und es war ein Kampf auf Biegen und Brechen, der aber immer fair geführt wurde. Weder der souveräne Stuhlschiedsrichter Jörg Lang noch der Supervisor Dimitris Saratzidis (GRE) mussten auch nur einmal eingreifen. Der etwas frischer wirkende Konecny holte sich schlussendlich nach 8 !!! Semifinaleinzügen nun erstmals wieder einen Titel.

Der ehemalige weltweite Top-10-Mann bei den Junioren, 1/4-Finalist beim Junioren Bewerb bei den French Open und 1/2-Finalist in Wimbledon-Juniorenturnier (Niederlagen gegen Nishikori bzw. De Bakker) scheint seinen Aufstieg nach einer 8-monatigen Handgelenksverletzung fortzusetzen. Hier trifft der Name "Future-Tennis-Wels" wieder einmal voll ins Schwarze!

Zur nächsten Tennisstation Konecny´s, zu einem Turnier in Polen, konnte er ob der körperlichen Ermüdungserscheinungen nach dem Finale nicht mehr antreten. Die Physiotherapeutin vor Ort bescheinigte ihm dies auch sofort.  Sabate-Bretos wird morgen nach Pörtschach reisen, wo das vorletzte Turnier der Future-Serie in Österreich stattfindet.

Bleibt zu sagen, dass am Finaltag seit Bestehen des Turniers noch nie so viele Zuseher vor Ort waren. Es wurden noch nie die beiden letzten Tage des Turniers von einer lokalen TV-Anstalt gecovert. Wir ernteten - nicht nur ob des Audi-Shuttledienstes - so viel Lob von den Spielern - Zitat (vor dem Finale von Konecny:"In Wels on the Centercourt, you feel like a real player"! - die "Kleinigkeiten" wie Turniershirts für die Teilnehmer, ausreichen Wasser und Handtücher zu den Partien und schlussendlich tolle, mit Blumenschmuck geschmückte Courts trugen zur Zufriedenheit der Akteure bei.

Bleibt mir, als Turnierleiter, nur mehr "DANKE" an die zahllosen Partner aus der Wirtschaft zu sagen - ohne die es kein "Future-Tennis-Wels" 2011 gegeben hätte. Ich bin voller Euphorie und hoffe, dass wir mit Ihrer Hilfe und Partnerschaft auch 2012 so ein tolles Turnier veranstalten dürfen und sie wieder als Partner präsentieren können.

 

Danke und bis 2012, Klaus Burndorfer.

P.S.: Das Bild zeigt den Sieger "in action"!

 

Sehr geehrte Damen und Herren!

Der heutige Tag des "Future-Tennis-Wels" 2011-Tennisweltranglistenturnieres brachte den Zuschauern vor Ort wieder großes Tennis näher. Zwar wurde durch einen Wolkenbruch eine Unterbrechung der Spiele erzwungen, um 16.00 Uhr konnte aber weitergespielt werden.

Der "Geheimfavorit" vieler, der Italiener Comporto, der in der letzten Rund die Nummer 1 des Bewerbes aus dem Rennen warf, unterlag am Centercourt in einem hochklassigen Match der Nummer 3 des Tableau´s, dem Spanier Oscar Sabate-Bretos. Der Iberer, der gut Deutsch spricht, da er 4 Jahre lang in Düsseldorf Mannschaftsmeisterschaft gespielt hat, scheint sich in Wels "pudelwohl" zu fühlen. Das konnte man auch am Court sehen. Er siegte schließlich dank seiner positiven mentalen Einstellung mit 6:4/3:6/7:6 und erreichte somit das Endspiel. Ein "kurioses" Detail am Rande: er wird von seiner Lebensgefährtin gecoacht und trainiert - d. h. sie stehen sich auch jeden Tag am Trainingsplatz gegenüber.

Das zweite Match des Tages ging an die Nummer 2 des Feldes, den Tschechen Konecny. Er besiegte dank einer besseren kämpferischen Leistung den letzten Österreicher im Turnier, den jungen Tristan-Samuel Weissborn mit 3:6/6:2/ und 6:2. Weissborn war über eine lange Strecke des Matches ebenbürtig, begann aber in der Entscheidung zu hadern und irgenwie hatte man den Eindruck, dass er nicht an seinen Sieg geglaubt hatte.

Im Doppelbewerb siegten dann aber doch mit Lukas Jastraunig und Philip Lang zwei Österreicher. Sie gewannen im Match-Tie-Break des dritten Satztes gegen den Griechen Gemouchidis und den Schweizer Laurent nach einem Rückstand von 5:9 (4 Matchbälle gegen sich) noch mit 11:9 und holten sich somit den Siegerscheck und das höchste Preisgeld des Doppelbewerbes.

Somit steigt morgen um 11.00 Uhr das Endspiel im Herreneinzel zwischen Sabate-Bretos (ESP) und Michal Konecny (CZE). Der Eintritt ist wieder frei und der UTC Wels würde sich über regen Besuch beim Spitzentennis freuen.

Im Bild: Der Italiener Comporto holte sich trotz der Niederlage noch ein Turnier-Sponsorshirt von Tunierleiter Klaus Burndorfer.

 


Sehr sicher präsentierte sich wieder die Nummer 2 des Turniers, der Tscheche Michael Konecny, der dem jungen österreichischen Talent Philip Lang keine Chance ließ und mit 6:3/6:1 gewann. Hart zu kämpfen hatte dafür die Nummer 3 der Auslosung, der Spanier Oscar Sabate-Bretos, der in der Gluthitze den Griechen Gemouchidis - seines Zeichens Daviscup-Spieler von Griechenland, nur mit viel Mühe mit 6/4 im dritten Satz bezwang. Der heimliche Turnierfavorit kommt aber aus Neapel und heißt Antonio Comporto (siehe Bild). Er kam mit einem Semifinaleinzug bei einem 15.000 $ - Turnier in Italien nach Wels und schlug am Centercourt die Nummer 1 der Rangliste, den Tschechen Roman Vögeli. Dieser gab beim Stand von 0:2 im Entscheidungssatz auf Grund von Übermüdung w.o. Das Österreicherduell des Tages entschied Tristan-Samuel Weissborn gegen den als Nummer 4 gesetzten Pascal Brunner knapp mit 6:7/6:1/7:5 unter Flutlicht für sich. Damit rehabilitierte sich die österreichische Nachwuchshoffnung für die Niederlage unter dem künstlichen Licht aus dem letzten Jahr.

Auf Grund der schlechten Wetterprognose und damit sich das geplante Finale am Samstag 11.00 Uhr nicht verschiebt, beginnen die Semifinalpartien bereits um 10.00 bzw. 10.30. Das Doppelendspiel steigt bereits morgen (nicht vor 11.30) und die jungen Österreicher Jastraunig und Lang haben dabei gute Chancen auf den Sieg. Alle Spiele finden wieder bei freiem Eintritt statt.

 

Der zweite Spieltag des Future-Tennis-Wels 2011 ging heute ohne wesentliche Überraschungen zu Ende. Unter brütender Hitze setzten sich großteils die Favoriten durch. Der als Nr. 1 gesetzte Tscheche Roman Vögeli (ATP 477, siehe Bild) gab sich im 1/8-Finale keine Blöße. Er gewann Satz Nummer eins mit 7:5 als der Österreicher Magg im zweiten Set auf Grund einer Verletzung aufgab. Wiederum stark zeigte sich der Italiener Comporto (letzte Woche Semifinalist bei einem 15.000-$-Turnier in Italien). Nachdem er in Runde eins den Gesetzten Bellotti (ITA) bezwang, siegte er heute glatt gegen den deutschen Aufschlagriesen Simon. Auch die gesetzten Sabate-Bretos (ESP), Gemouchidis (GRE) und Konecny (CZE) stehen im 1/4-Finale. Die jungen Österreicher zeigten ebenfalls auf. Pascal Brunner, an Nummer 4 gesetzt, war gegen Picco (ITA) schon auf der Verliererstraße, riss das Ruder aber noch herum und gewann in 3 Sätzen. Philip Lang und Tristan-Samuel Weissborn stehen ebenfalls in der Runde der letzten 8. Die ersten Begegnungen finden morgen ab 12.00 Uhr bei freiem Eintritt statt. Das Match des Tages findet zwischen den beiden heimischen Nachwuchshoffnungen Weissborn und Brunner nicht vor 17.00 Uhr statt.

 

Saturday, 20th of August, 2011

Following the singles and doubles main draw.

Nachfolgend die Einzel und Doppelspielpläne.

 

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